Feste Spangen

Feste Spangen ermöglichen Zahnbewegungen, die mit anderen Geräten nicht möglich sind, zudem bieten sie dem Patienten einen Tragekomfort, der das Sprechen und Schlucken kaum behindert.

Multibandapparaturen - feste Spange

Diese sind die wirkungsvollsten Behandlungsgeräte, die eine optimale Präzision ermöglichen. Feste Spangen sind in ihrer Wirkungsweise nicht durch lose zu ersetzen, aber auch nicht umgekehrt. Um Ihre ästhetischen Belange berücksichtigen zu können, verwenden wir außer Metallbrackets noch zahnfarbene Keramik-, Glasfiber- oder vergoldete bzw. Titaniumbrackets (bei Allergikern) und weiße, kunststoffbeschichtete Drähte, als auch unsichtbare Schienen und innenliegende Brackets.

Begonnen wird mit dem Separieren der Backenzähne, um den nötigen Platz für Bänder (Metallringe) zu schaffen. Das bedeutet, dass 1-7 Tage vor dem Einsetzen der Spange, kleine Gummiringe (Separiergummis) in die Zwischenräume der Backenzähne gelegt werden,um die Zähne minimal auseinander zu bewegen. Die Zähne sind deshalb etwas druck- und kauempfindlich.

Beim nächsten Termin werden zuerst die Gummiringe wieder entfernt, dann die Bänder individuell angepasst und mit einem Zement fest eingesetzt. An allen weiteren Zähnen werden weitestgehend Brackets aufgeklebt. Auf Wunsch verwenden wir hierfür einen fluoridhaltigen Spezialzement und versiegeln die Zahnoberflächen vor dem Bekleben. Dies alles dauert in der Regel bis zu zwei Stunden, die Sie hierfür einplanen sollten. Eine Terminbestätigung für die Schule bzw. Ihren Arbeitgeber können Sie jederzeit von uns erhalten.

Die Bänder und Brackets haben Haltevorrichtungen für die danach einzugliedernden Bögen. Der Bogen ist das eigentliche Behandlungsgerät und wird öfters erneuert. Nach der Eingliederung eines neuen Bogens können die Zähne etwa 2 - 4 Tage druck- und kauempfindlich sein. Täglich mehrmalige Mundhygienemaßnahmen mit speziellen Zahnbürsten, zum Teil auch unter Verwendung von Plaquefärbemitteln und Fluoridmundspülungen sind unverzichtbar, da die Zähne in diesem Behandlungsabschnitt sehr kariesgefährdet sind. Bitte besorgen Sie sich die dafür notwendigen Hilfsmittel in Ihrer Apotheke.

Da die Mundhygiene bei Jugendlichen meist ungenügend ist, bieten wir auf Wunsch zur Vermeidung von Zahnschäden ein Prophylaxeprogramm an.

Gaumennahterweiterungsapparatur - GNE

Mit dieser Apparatur soll über Dehnung des Gaumens Platz im Oberkiefer geschaffen werden. Diese Apparatur wird besonders bei therapieresistenten Fällen angewendet, kann aber auch statt einer herausnehmbaren Dehnplatte verwendet werden, wenn der Erfolg dadurch patientengerechter erreicht werden kann. Hierzu sind jeweils 1-2 Bänder (Metallringe) auf jeder Kieferseite notwendig.

Begonnen wird mit dem Separieren der Backenzähne, um den nötigen Platz für Bänder (Metallringe) zu schaffen. Das bedeutet, dass einige Tage vor dem Einsetzen der Spange, kleine Gummiringe (Separiergummis) in die Zwischenräume der Backenzähne gelegt werden, um die Zähne minimal auseinander zu bewegen. Die Zähne sind deshalb etwas druck- und kauempfindlich.

Beim nächsten Termin werden die Separiergummis entfernt, Bänder angepasst und ein Abdruck genommen. Das kieferorthopädische Behandlungsgerät wird daraufhin im Labor angefertigt. Ein bis zwei Tage später kann die GNE an den Zähnen mit einem Zement befestigt werden. Bis das Gerät eingesetzt ist, werden 3 Sitzungen (bis zu 45 min) benötigt, die hierfür eingeplant werden sollten. Eine Terminbestätigung für die Schule oder Ihren Arbeitgeber können Sie jederzeit erhalten.

Dieses Behandlungsgerät muss vom Patienten oder dessen Eltern nach Anweisung selbständig „gedreht“ werden. In der Anfangsphase müssen wöchentliche Kontrollen erfolgen. Genaue Erklärungen erfolgen bei uns in der Praxis!