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  • Unsere Tipps zur Vorbeugung

Früh übt sich

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass Zahn- und Kiefergesundheit eine erblich bedingte Sache sei, besteht bereits im Kleinkindalter ein hohes Potenzial zur Vorbeugung.

Hier die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen:

  • Alles vermeiden, was die Verformung den kleinkindlichen Kiefers bewirken könnte. Dazu zählen ausgiebiges Daumenlutschen ebenso wie das ständige Tragen eines Schnullers.
  • Zähneputzen ist auch für Kleinkinder schon geboten, da so die Milchzähne lange erhalten bleiben, so lange, bis sie durch die nachwachsenden Zähne ersetzt werden. Dies ist so wichtig, da ein vorzeitig verlorener Milchzahn seine Aufgabe als Platzhalter im Kiefer nicht erfüllen kann und dieser Platz dann von Nachbarzähnen eingenommen wird.
  • Sauer macht nicht nur lustig. Alles was wir in Form von natürlichen Säuren, wie in Fruchtsäften, Obst und Süßigkeiten zu uns nehmen, greift in geringem Maße den Zahnschmelz an. Daher sollten Kleinkinder nicht ständig Fruchtsäfte oder süße Getränke bekommen. Auch Süßigkeiten am besten nur auf einem Schwung und nicht verteilt über den Tag.
  • Seit 1999 dürfen Kinderärzte zwar im Rahmen der Routineuntersuchungen auch Früherkennung von Zahnproblemen übernehmen. Wir raten Ihnen aber zusätzlich auch einen Kieferorthopäden zu konsultieren, da die Möglichkeiten zur Früherkennung und Beratung wesentlich weitreichender ist. Bis zum
    18. Lebensjahr zahlen Kinder und Jugendliche auch keine Praxisgebühr.